7.  Rauhnacht

In der 7. Rauhnacht wird es Zeit für unsere Dankbarkeit. Dankbarkeit ist ein wichtiges stabilisierendes Moment in der Magie.

Der abtrünnige Mönch

Ein abtrünniger Mönch, der die Kirche kritisierte, wurde zur Strafe in den Kerker geworfen.

Ohne Licht, in einer feuchten Umgebung voller Ratten, bekam er nur verschimmeltes Brot und fauliges Wasser.

Man hoffte, dass er bald qualvoll sterben würde.

Als er sich nach 12 Jahren immer noch bester Gesundheit erfreute, fragte man sich, ob er mit dem Teufel im Bunde sei und er wurde befragt, wie es sein könne, dass er unter diesen Bedingungen überleben konnte.

Es sei nur seine Dankbarkeit, sagte der Mönch, und tatsächlich dankte er dem Herrn jedesmal für sein verschimmeltes Brot und das faulige Wasser und so bekam es ihm gut.

Machtvolle Wirkung des dankbaren Bewusstseins

Wahre Macht ist magische Wirkung

Dieser brave Mönch dankte für das unbequeme Bett und für die Gesellschaft der Ratten, die tatsächlich keinerlei Krankheiten in ihm auslösten. Freundlich war er gewesen zu den Ratten und wenn Krumen seines mageren Mahls übrig geblieben waren, hatte er diese mit den Nagern geteilt. Und so hatte sein dankbares, freundliches Wesen ihn vor Unbill geschützt.

Das Selbstverständliche

Es wird viel darüber gesprochen, dass die Luft vergiftet ist, das Wasser Hormone und andere Substanzen, und die Nahrung Giftstoffe enthält. Wir leben im Grunde in einem Kerker der entarteten und dekadenten Ökonomie, hysterisch irgendwelche Kleinstlebewesen abwehrend, die uns sicher töten werden, verhärmt, an Stresskrankheiten leidend und sicher, dass wir dem Hungertod nahe sind. Wir sind so verwöhnt, dass unsere Kinder heikel sind und glauben, dass sie mit der Welt untergehen, wenn sie Fleisch essen. Unsere Welt könnte nicht weiter von der Geisteshaltung dieses Mönches entfernt sein.

Und Sie?

Hätten Sie auch überlebt? Wären Sie auch dankbar gewesen für das verdorbene Mahl in Gesellschaft einiger Ratten?

Ich glaube, ich kenne niemanden, der das geschafft hätte. Es ist eher zu vermuten, dass alle Menschen, die ich kenne – vermutlich einschließlich meiner selbst – in diesem Kerker elend zugrunde gegangen wären.Wir sind es in unserer Gesellschaft gewöhnt viel öfter und über das Fehlende zu beschweren, als für das, was wir haben dankbar zu sein.

Die 7. Rauhnacht lädt Sie dazu ein, darüber nachzudenlen.

Geheimnis des Wassers

Als Masuro Emoto die Fotos seiner gefrorenen Wasserkristalle veröffentlichte, waren viele der Meinung, dies sei eine Fälschung. Gleichzeitig wurden jedoch ähnliche Versuche in der Uni Heidelberg und an anderen Unis gemacht. Wir bestehen zu 70% aus Wasser und unsere Nahrung ebenfalls.

Wenn der Mönch nun so überlebt hat, wie es überliefert ist, legt das jedoch die Vermutung nahe, dass das Bewusstsein ja irgendeine Wirkung gehabt haben – entweder auf seinen Körper oder auf das Essen.

Von den Schamanen wissen wir, dass die innere Haltung darüber entscheidet, ob ein Mensch nach einem Schlangenbiss stirbt oder nicht.

Transformation oder Nocebo?

Das Gift erzeugt eine Transformation des Körpers und des Lebens, die entweder angenommen oder abgelehnt wird. Je nach Entscheidung lebt der Mensch oder erliegt seinem selbst induzierten Nocebo Effekt.

Wie schätzen Sie die aktuellen Zeiten ein? Erleben Sie Zeiten des Untergangs oder der Transformation? Sind Sie bereit für eine Transformation? Können Sie dankbar sein für die letzten Jahre und die Geschehnisse, die damit einher gegangen sind?

Dankbar für schimmeliges Brot?

Ich wette, Sie haben die 6. Rauhnacht nicht bei schimmeligem Brot und fauligem Wasser verbracht. Waren sie dankbar für die Leckereien, die Sie erhalten haben? Oder war es zu falsch, zu wenig, mit zu viel Fleisch oder zu viel mit ohne zu viel Fleisch? 🙂 Gab es etwa kein Tofu oder Gott bewahre, nur Kuhmilch für den Kaffee und keine Hafermilch?

Waren Tante Olga zu laut, Opa zu rechts und die Enkel zu Klima? Waren die Aussichten zu schlecht, die Angst vor der Zukunft zu groß und die Geschenke zu klein?

Können Sie trotzdem dankbar sein?

Beschwert oder beschwingt?

Gehen Sie die letzten Tage durch und testen Sie sich selbst, wie oft Sie sich be-schwert haben. Sie hätten es sich auch leicht machen und sich einfach bedanken können, um den Tag beschwingt zu zelebrieren.

Wenn Sie das nicht getan haben, erlauben Sie sich die Frage, warum nicht? Was ist besser, wenn Sie es nicht tun, inwiefern macht Undankbarkeit etwas besser?

Fasten

Nicht mehr lange und die Fastenzeit beginnt. In früheren Zeiten war die Fastenzeit nicht ganz freiwillig. Die Vorräte waren aufgebraucht und es dauerte eine ganze Weile,, bevor die Natur wieder etwas Essbares hervorbrachte.

Bis heute ist es üblich, die Fastentage mit einem Apfel zu brechen, Dieser Apfel ist dann nach den langen Tagen des Verzichts ganz besonders köstlich. Vergessen wir nicht, dass der Apfel die frucht der Erkenntnis ist.

Kann es sein, dass Sie den selbsbestimmten Verzicht benötigen, um Ihre Dankbarkeit wiederzuentdecken?

Weihwasser

Die Erkenntnis, dass Wasser Informationen aufnimmt ist nicht neu

In jeder Kirche findet sich ein Weihwasserbecken, das mit geweihtem Wasser gefüllt ist. Es ist nicht so ganz klar, mit welchen Sprüchen das Wasser in der Kirche geweiht wird, aber dass es Weihwasser gibt, ist unbestritten.

In dieser 7. Rauhnacht, die Nacht, die die Schicksalszahl 7 trägt, wird es besonders wichtig, dass wir uns alle Selbstverständlichkeiten vor Augen führen, die unsere Dankbarkeit verdient haben.

Das Dach über dem Kopf, das Wasser in der Leitung, das Essen auf dem Tisch, die Kleidung, die uns wärmt, die Freunde, mit denen wir uns gut unterhalten – und danken wir dem Wasser, das die ganze Welt durchfließt.

Wenn Babys nörgeln

Wenn Babys nörgeln oder schreien, wird eine aufmerksame Mutter wissen, was ihnen fehlt und es ihnen geben. Nörgelnde Erwachsene, die andere unter Druck setzen, gehen anderen tierisch auf den Zeiger. Dennoch bekommen sie vom Umfeld  öfter, was sie haben wollen, als vergleichsweise friedliche Zeitgenossen.

Nörgeln hilft – aber nicht immer

Bitte führen Sie sich vor Augen, dass Gequengel zwar bei anderen Menschen wirken kann, nicht aber beim Schicksal. Das Universum funktioniert nach anderen Gesetzen und das kräftigste Nörgeln hätte unseren Mönch im Kerker nicht weiter gebracht.

Es könnte sein, dass das Wörtchen „Danke“ eins der größten magischen Worte der Welt ist.

Orakelkarten und Hilfsmaterialien

Nicht nur zu den Rauhnächten ist es gut, sich von der Synchronizität inspirieren zu lassen.

Für das tägliche Training und die Persönlichkeitsentwicklung gibt es hier neben der Lotuszeit, die Sie ja vielleicht schon kennen, nun das wunderbare magische Inspirakel mit den Fotos von Carlos Vicente de la Plaza und dazu passenden Texten von meiner Wenigkeit.

Inspirakel – Carlos Vicente de la Plaza und Tina Wiegand

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In diesem Sinne viel Freude bei der Wiederentdeckung Ihrer Magie und bis bald.

 

 

Verpassen Sie nichts

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