1. Rauhnacht 

Die erste Rauhnacht dient der Rückschau und dem Loslassen dessen, was man nicht ins Neue Jahr mitnehmen möchte.

Die Arbeit mit den Rauhnächten können Sie an Equinox beginnen, also der WinterTag- und Nachtgleiche am 21.12. oder aber am Weihnachtsabend 24./25.12.

Beginnen Sie am Equinox, also am 21.12., sind die Rauhnächte im Januar entsprechend früher vorbei.

Auf alle Fälle repräsentiert die erste Rauhnacht den Januar des Neuen Jahres.

Rückschau

Manche Dinge, die im vergangenen Jahr geschehen sind, fallen einem sofort ein, aber manches stellt sich nicht der sofortigen Erinnerung zur Verfügung.

Ich empfehle Ihnen, sich einen ruhigen Ort zu suchen und sich Qualitätszeit für eine gedankliche Rückschau zu nehmen.

Arbeit mit den inneren Bildern

Dabei können Sie Ihr Unterbewusstsein bitten, Ihnen für jeden Monat des vergangenen Jahres ein Bild zu geben.

Wenn sich die Ratio nicht erinnert, die ja immer nur einen Teil der Realität abbildet, lassen Sie sich gerne auf Ihre inneren Bilder ein.

Die rechte Gehirnhälfte teilt sich durch Eindrücke, Farben, Emotionen, Bilder oder Symbole aus.

In Ihrem Unterbewusstsein ist Ihr ganzes vergangenes Jahr in einem Stück mit allen Gesprächen und Ereignissen abgelegt.

Je besser Sie Rechtshemisphärisch sprechen, um so leichter erhalten Sie Zugang zu Ihrem mystischen Archiv.

12 Blätter

Legen Sie für jeden Monat zwei DinA4 Blätter bereit – eins für die Dinge, die mitkommen dürfen ins nächste Jahr und eins für alles, was Sie mit dem laufenden Jahr der Vergangenheit übergeben.

Nehmen Sie Ihr Tagebuch zu Hilfe und schreiben Sie für den jeweiligen Monat die wichtigsten Informationen auf das Blatt.

Schönes Schreibgerät

Übrigens: Schöne Stifte, die Ihnen Freude machen, steigern die Freude daran, Ihre Aufzeichnungen für die Rauhnächte noch kreativer zu gestalten.

Ich selbst liebe meinen Schönschreibfüller , der meinen Tagebucheintragungen das „gewisse Etwas“ gibt, selbst wenn ich schnell schreibe.

Auch die ein oder andere Zeichnung hat sich bewährt und lockert die Notizen auf. Buntstifte sind also auch hilfreich.

Dankbarkeit oder Analyse

Alles, was auch im nächsten Jahr Bestand haben soll, darf auf das Blatt mit den positiven Aspekten und sollte mit großem Dank begrüßt werden.

Wenn etwas nicht so gut gelaufen ist, braucht es eine Analyse und eine gute Fehlerkultur, denn was Sie nicht sorgfältig aufarbeiten, begleitet Sie immer wieder.

Was konkret hat Ihnen gefehlt?

Nehmen wir an, Sie wurden verraten, dann fragen Sie sich: „wann und wo habe ich angefangen mich selbst zu verraten?“

Haben Sie Ihren Werten oder Ihrer Angst gedient?

Welche Prioritäten haben sich vermaterialisiert?

Überblick behalten

 

Betrachten Sie neben Ihrem persönlichen Leben in der Familie oder am Arbeitsplatz auch das größere Bild – den Staat in dem Sie leben.

Was haben Sie im vergangenen Jahr erlebt, wie würden Sie die Entwicklung nennen?

Vermaterialisiert sich ihre Macht oder Ihre Ohnmacht?

Meint der Staat es gut oder weniger gut mit Ihnen?

Können Sie die Geschehnisse mit inneren Mustern in Verbindung bringen?

Fehler identifizieren

Müssen Sie Ihre negative Definition von Macht loslassen, um in ihre positive Macht zu kommen?

Wenn Ihre Gefühle und Ihre Überzeugungen Zaubersprüche sind, welche Realität werden Sie dann erzeugen?

Wenn Sie Fehler machen, kann es sein, dass Ihnen etwas gefehlt hat.

Waren Sie ehrlich, haben Sie gelogen oder anderen eine Schuld in die Schuhe geschoben, um sie selbst nicht tragen zu müssen?

Sie können Ausflüchte vor anderen anbringen, nicht aber vor sich selbst.

Seien Sie also zu sich selbst lieber ehrlich und machen Sie sich nichts vor, damit die Realität Ihr Leben nicht korrigieren muss.

Ihre Rauhnachts-
Mappe
 

Wenn Sie das Gefühl haben, fürs erste fertig zu sein, legen Sie Ihre 24 Blätter in eine „Rauhnacht-Mappe“.

Wenn Sie Lust haben, diese besonders zu gestalten, um sie vor den bösen Geistern zu schützen, machen Sie sich gerne eine Bastelfreude.

Aber auch, wenn Sie die Blätter einfach nur zusammenfassen – es geht darum, dass diese 24 Blätter nächsten Tagen griffbereit vorliegen, damit Sie weitere Einfälle hinzufügen können.

Natürlich können Sie auch weitere Blätter hinzufügen.

Träume

Legen Sie sich in der Rauhnachtzeit Schreibzeug neben das Bett.

Wenn Sie träumen, notieren Sie sich den Traum, sobald Sie aufwachen.

Sammeln sie auch die Aufzeichnungen Ihrer Träume in Ihrer Rauhnachmappe.

Ihr Werk

Wenn Sie mit allem fertig sind, dann enthält Ihre Rauhnachtmappe:

  1. Die Wunschliste, die Sie vorbereitet haben – ein Vordruck hängt unten an.
  2. Eine Zeichnung mit der Zahl 2023 als Deckblatt und das Bild, das Sie vom laufenden Jahr haben
  3. 24 Blätter, je zwei für jeden Monat des vergangen Jahres

Hinzu kommen dann. noch die Blätter mit den Träumen.

Schließen Sie den Abend mit etwas ab, was Ihnen gut schmeckt, ein Glas Wein, eine Tasse Tee, ein Kakao.

Ein Bad wäre natürlich auch eine feine Sache.

Was fehlt Ihnen wirklich?

Die Frage nach den eigenen Werten und was wirklich wesentlich ist im Leben und bleibt eine allzeit wichtige Frage. Wenn Sie Ihre Fehler betrachten und sie mit Ihren Werten vergleichen ist die Frage: was fehlt Ihnen wirklich? nicht nur legitim, sondern auch wichtig für die eigene Entwicklung.

Wurden Sie in die Opferhaltung gedrängt?

Denken sie immer dran: Es gibt nichts, was Sie mit Ihrer Magie nicht korrigieren können! Falls Sie zur Selbstlosigkeit erzogen sind, denken sie daran, das Selbstliebe nichts Negatives, sondern die Voraussetzung ist, wirkliche Liebe zu erfahren. Wenn Sie verraten wurden, haben Sie sich vorher selbst verraten. etc.

Wenn Sie zur Täterseite gehören, sollten Sie sich vor Triumph hüten, denn der führt sicherlich zum Absturz.

13 Zauberwünsche 

Wie bei der märchenhaften Fee stehen Ihnen 13 Wünsche frei

Wenn Sie die Frage nach dem, was Ihnen wirklich fehlt gut beantwortet haben, dürfen Sie die Fee rufen, die Sie nach ihren Wünschen fragt.

Immer dran denken:  Wünsche könnten in Erfüllung gehen! In diesem Sinne, fragen Sie sich ruhig, ob Sie sich unter anderem das wünschen sollten, was Ihnen fehlt, damit Sie zukünftig weniger Fehler machen. 🙂 Mit anderen Worten, denken Sie nicht nur an die materiellen Wünsche, sondern auch die immateriellen. Es hilft manchmal, sich vor Augen zu führen, dass man am Schluss nur das mitnehmen kann, was man geworden ist und niemals das, was man besitzt.

Nehmen Sie sich für die 13 Wünsche, die vor der Nacht zum 05.01. des nächsten Jahres geschrieben werden sollten, deswegen genügend Zeit und überdenken Sie Ihre Wünsche sorgfältig. Dienen alle Wünsche Ihrem Höchsten Wohl und dem anderer Menschen? 

Wünschen Sie sich nichts, was Ihnen oder anderen schaden könnte oder Abhängigkeiten erzeugt!

Umgang mit Geistern

Das Vertreiben der bösen Geister ist natürlich auch immer ein Thema und so versuchen sich manche Menschen noch gruseliger herzurichten, als die Geister sind. Aber sind alle Geister gruselig? Und was bedeutet das überhaupt "Geister"? 

Geister sind immaterielle Wesenheiten, die unter anderem durch Rituale, durch extreme Emotionen, im Umfeld von Katstrophen und durch emotional aufgeladene Gedanken als elektromagnetische Felder entstanden sind. Die negativen nennt man Egregore und manche Menschen fallen tatsächlich ihren eignen Egregoren zum Opfer. Oder sagen wir besser: manchen Menschen kann man nur helfen, wenn man diese ebene zu Hilfe nimmt, 

Wer böse Geister ruft, die ihm dienen sollen, kann mit der Zeit sein blaues Wunder erleben. Niemand kann jemals etwas verscheuchen, was man selbst durch sein Verhalten erzeugt hat.

Aber es gibt auch andere Ebenen der Geistwesen. Ein Engel ist ebenso ein Geistwesen, wie der Geist eines Verstorbenen. Mit diesen Geistern sollten Sie kommunizieren, um den Frieden mit ihnen zu finden. Eine Methode, die ichin den Rauhnächten und an Samhain vollziehe ist, den Ahnen vom Festessen abzugeben und Ihnen im vollen Respekt für ihre Lebensleistung Licht zu schicken.

Der Umgang mit Geistern kann verwirrend sein, eben weil die Geisterwelt durch Dämonen der Verwirrung beherrscht und geschützt wird. Ich würde keiner Seele den Umgang damit empfehlen, ohne vorher gut und sicher zwischen dem Höheren Selbst und dem Ego unterscheiden zu können. Wer nicht charakterfest ist und den Trieben seines Egos noch sehr ausgeliefert, kann durchaus Schaden davon tragen. Gleichzeitig wäre es modern, aber unklug, Geister als etwas nicht Existentes zu betrachtet. Das würde nämlich bedeuteten, dass Sie den okkulten Teil der Welt ignorieren. Das ist gut für die Dunkelmächte, aber schlecht für Sie.

Um zu unterscheiden, welche Geister gut und welche böse sind, ist es immer hilfreich, die eigenen Strukturen zu ordnen und herauszufinden, was wohin gehört. Zu diesem Berufe biete ich in unregelmässigen Abständen Seminare an. "Die Geister die ich rief" hilft Ihnen dabei, Ordnung in Ihrer Seele zu schaffen. Achten Sie drauf, das Seminar zu den Sonderkonditionen zu buchen. Frühbucher haben große Vorteile.

Aber was immer Sie tun - bleiben Sie im Respekt vor der Geistwelt!

Magische Orakelkarten und kreative Hilfsmaterialien

Nicht nur zu den Rauhnächten ist es gut, sich von der Synchronizität inspirieren zu lassen.

Für das tägliche Training und die Persönlichkeitsentwicklung gibt es hier neben der Lotuszeit, die Sie ja vielleicht schon kennen, nun das wunderbare magische Inspirakel mit den Fotos von Carlos Vicente de la Plaza und dazu passenden Texten von meiner Wenigkeit.

Inspirakel – Carlos Vicente de la Plaza und Tina Wiegand

Über diese wunderbaren Geschenke der Liebe freuen sich alle, die den Wert der Selbstreflexion schon erkannt haben.

Bestellen Sie sie also gleich im Shop für sich und Ihre Liebsten.

Übrigens werde ich für Sie in der nächsten Zeit auch meinen Soulfit Kanal auf Telegram mehr aktivieren.

In diesem Sinne viel Freude bei der Wiederentdeckung Ihrer Magie und bis bald.

 

 

Verpassen Sie nichts

und lesen Sie gleich weiteren spannenden Input zu den 12 mystischen Rauhnächten

1. Rauhnacht

Rückblick und Loslassen

2. Rauhnacht

Still werden

3. Rauhnacht

Herzen öffnen

4. Rauhnacht

Vertrauen ins  Morphogentische Feld 

5. Rauhnacht

Beziehungen heilen

6. Rauhnacht

Pause und Genuß
 

7. Rauhnacht

Dankbarkeit leben

8. Rauhnacht

Naturgewalten begrüßen

9. Rauhnacht

Schuld, Trauma, Schockerlebnisse loslassen

10. Rauhnacht

Gut gelernt ist halb gewonnen

11. Rauhnacht

Das alte Jahr verabschieden

12. Rauhnacht

Zukunftsvision und der 13. Wunsch

Wer ist Ama Darya?

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